10 Uhr. Wochenende. Ich bin richtig gut ausgeschlafen.
Katzen, Meerschweinchen und Fische sind gut gelaunt und der Tag steht in den Startlöchern.
„Es kann losgehen“, lachen die Sonnenstrahlen mich durch die Fenster an.
Der frisch zubereitete Smoothie kühlt im Kühlschrank runter, meine Lieblingsmenschen sind im Trott.
„Gleich“, zwinkere ich den Sonnenstrahlen zu.
Auf dem Weg vom Kompost zurück zum Haus greife ich mir spontan den Liegestuhl. Ich richte ihn zur Sonne hin aus und … aaaahhhh … keiner will was von mir.
Kippfunktion nach hinten, Füße hoch, Körper und Gewicht an die Unterlage abgeben.
Durch die geschlossenen Augen leuchtet das Sonnenlicht – samtig orange. Ein leichter Windhauch weht zart über meinen Körper, über die Oberschenkel, den Bauch, lässt die feinen Härchen um mein Gesicht vibrieren und kitzelt mich.
Ich hebe die Hand vor die Augen und schaue durch schmale Schlitze.
Die Sonnenstrahlen werden zu schillernden Perlenketten.
Die bewegten Bäume seufzen und ich höre den Wind fröhlich:
„Es kann losgehen.“
Ja, denke ich.
Jetzt kann es losgehen.


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