Schlagwort: Sonnenlicht

  • Balance der Woche #003 – Sonnenlicht fühlen

    Balance der Woche #003 – Sonnenlicht fühlen

    Manchmal genügt ein Schritt nach draußen, um den eigenen Tag für einen Moment anders wahrzunehmen.

    Licht begleitet uns ganz selbstverständlich durch unseren Alltag. Morgens wird es heller, im Laufe des Tages verändert es sich und am Abend verschwindet es langsam wieder. Meist geschieht all das, ohne dass wir ihm besondere Aufmerksamkeit schenken.

    Dabei können wir Licht nicht nur sehen. Wir können es auch spüren.

    Die Wärme auf der Haut. Die Helligkeit um uns herum. Den Unterschied zwischen Licht und Schatten. Vielleicht auch die Veränderung, die wir in uns selbst bemerken, wenn wir für einige Minuten nach draußen gehen.

    Für diesen Wellenimpuls brauchst Du deshalb nichts weiter zu tun, als Dir ein wenig Zeit zu schenken.

    Nicht, um möglichst viel Sonne zu bekommen.
    Nicht, um Dich anschließend anders fühlen zu müssen.

    Sondern um wahrzunehmen:

    Wie fühlt sich Tageslicht für mich heute an?

    Vielleicht entdeckst Du dabei etwas, das jeden Tag da ist – und dem Du bisher nur selten bewusst begegnet bist.

    Bis nächste Woche.

  • Jetzt kann es losgehen.

    Jetzt kann es losgehen.

    10 Uhr. Wochenende. Ich bin richtig gut ausgeschlafen.

    Katzen, Meerschweinchen und Fische sind gut gelaunt und der Tag steht in den Startlöchern.

    „Es kann losgehen“, lachen die Sonnenstrahlen mich durch die Fenster an.

    Der frisch zubereitete Smoothie kühlt im Kühlschrank runter, meine Lieblingsmenschen sind im Trott.

    „Gleich“, zwinkere ich den Sonnenstrahlen zu.

    Auf dem Weg vom Kompost zurück zum Haus greife ich mir spontan den Liegestuhl. Ich richte ihn zur Sonne hin aus und … aaaahhhh … keiner will was von mir.

    Kippfunktion nach hinten, Füße hoch, Körper und Gewicht an die Unterlage abgeben.

    Durch die geschlossenen Augen leuchtet das Sonnenlicht – samtig orange. Ein leichter Windhauch weht zart über meinen Körper, über die Oberschenkel, den Bauch, lässt die feinen Härchen um mein Gesicht vibrieren und kitzelt mich.

    Ich hebe die Hand vor die Augen und schaue durch schmale Schlitze.

    Die Sonnenstrahlen werden zu schillernden Perlenketten.

    Die bewegten Bäume seufzen und ich höre den Wind fröhlich:

    „Es kann losgehen.“

    Ja, denke ich.

    Jetzt kann es losgehen.