Autor: MeerBalance

  • Balance der Woche #001 – Wasser trinken

    Balance der Woche #001 – Wasser trinken

    Ein Glas Wasser kann der Beginn von mehr Achtsamkeit sein.

    Wasser ist selbstverständlich. Und gerade deshalb schenken wir ihm oft kaum Beachtung.

    Diese Woche möchte ich Dich einladen, einen Moment innezuhalten.

    Nicht mehr zu trinken.

    Sondern bewusster zu trinken.

    Dein Wellenimpuls

    Diese Woche darfst Du Dich selbst beobachten.

    Nicht bewerten.

    Einfach wahrnehmen.

    Drucke Dir den Wellenimpuls aus oder speichere ihn auf Deinem Tablet. Nimm Dir einen ruhigen Moment und entdecke, welche kleine Veränderung diese Woche für Dich bereithält.

    Ich wünsche Dir viel Freude mit diesem Wellenimpuls.

    Vielleicht wird aus einem einzigen Glas Wasser eine neue Gewohnheit.

    Bis nächste Woche.

  • An apple a day keeps the doctor away

    An apple a day keeps the doctor away

    So einfach. Und irgendwie so wahr.

    Ich liebe den ersten Biss in einen herrlich kühlen, saftigen Apfel. Dieses unverwechselbare Knacken. Manchmal sauge ich nach dem Abbeißen noch kurz am Apfel, damit der Saft nicht über die Finger oder aufs T-Shirt läuft. Es sind diese kleinen Momente, die man gar nicht bewusst plant und die sich trotzdem ein Leben lang nicht verändern.

    Wenn ich an Äpfel denke, denke ich gleichzeitig an meine Kindheit.

    Mit großen Augen beobachtete ich Pferde und Schafe, die einen ganzen Apfel mit einem einzigen Bissen zermalmten. Faszinierend. Ich saß im Garten und schaute Wespen dabei zu, wie sie mit ihren winzigen Mundwerkzeugen kleine Stückchen aus meinem Apfel schnitten und anschließend schwer beladen davonflogen.

    Meine Oma brachte im Sommer oft eine Schale mit frisch geschnittenen Apfelspalten in den Garten. Eine andere Oma zeigte mir während einer Zugfahrt, wie man einen Apfel fast vollständig essen kann – sogar das Kerngehäuse. Am Ende blieb nur noch der Stiel, der „Pinsel“, mit dem wir uns lachend gegenseitig über die Wange strichen. Solche Erinnerungen vergisst man nicht.

    Auch als Jugendliche gehörten Äpfel für mich ganz selbstverständlich dazu. Ein guter Freund hatte immer einen Apfel in seiner Tasche. Wenn mein Vater und ich in den Bergen oder Wäldern unterwegs waren, lagen bei jeder Rast Äpfel im Rucksack. Und ehrlich gesagt hat sich daran bis heute kaum etwas geändert.

    In meiner Küche sind immer Äpfel zu finden. Fehlen sie einmal, stehen sie spätestens beim nächsten Einkauf wieder ganz oben auf der Liste. Morgens gehören sie in meinen Smoothie. Aus den Äpfeln unseres Gartens koche ich Apfelmus oder backe Apfelkuchen. Für Ausflüge wandern meist ein paar Äpfel mit in die Tasche – am besten gut eingewickelt, damit sie keine Druckstellen bekommen. Und meine Meerschweinchen freuen sich jedes Mal über den übrig gebliebenen Apfelrest aus dem Smoothie.

    Ganz nebenbei bringen Äpfel auch einiges mit, was unserem Körper guttut. Sie enthalten Ballaststoffe und Vitamin C und passen wunderbar zu einer ausgewogenen Ernährung. Vielleicht heißt es deshalb schon seit Generationen:

    „An apple a day keeps the doctor away.“

    Ob dieser Spruch wirklich der Grund dafür ist, dass ich so selten krank bin? Das kann ich natürlich nicht sagen.

    Was ich aber sicher weiß, ist etwas anderes.

    Ein Apfel ist für mich weit mehr als nur Obst. Er erinnert mich an meine Familie, an Wanderungen, an Sommer im Garten und an all die kleinen Augenblicke, die das Leben so besonders machen.

    Vielleicht schmeckt er deshalb für mich bis heute ein bisschen nach Zuhause.

  • Wasser – das Elixier des Lebens

    Wasser – das Elixier des Lebens

    Beitrag

    Eigentlich musste ich mich noch nie daran erinnern, genügend zu trinken. Zwischen eineinhalb und zwei Litern Wasser begleiten mich ganz selbstverständlich durch den Tag. Ein weiterer Teil der Flüssigkeit steckt ohnehin in unserer Nahrung.

    Am liebsten trinke ich frisches, kühles Wasser mit Kohlensäure. Dieses angenehme Prickeln gehört für mich einfach dazu. Nur wenn ich einmal Wasser direkt aus einer Naturquelle trinken darf, genieße ich es genauso – auch ohne Kohlensäure. Wobei es in Daun in der Eifel sogar eine Quelle gibt, die ganz natürlich prickelt.

    In meinem Freundes- und Bekanntenkreis erlebe ich oft das Gegenteil. Viele Menschen trinken zu wenig. Sie stellen sich Erinnerungen auf dem Handy ein, nutzen Apps oder überlegen ständig, wie sie sich selbst zum Trinken motivieren können.

    Für mich fühlt sich Wasser anders an.

    Es ist etwas, das ich meinem Körper bewusst schenken möchte. Nicht, weil ich muss. Sondern weil ich leben möchte.

    Meine Mutter sagte früher oft:
    „Alles Leben kommt aus dem Wasser.“

    Dieser Satz ist mir bis heute in Erinnerung geblieben.

    Ich mache regelmäßig Sport und komme dabei ordentlich ins Schwitzen. Auch im Alltag schwitze ich eher schnell. Deshalb merke ich meistens von selbst, wann mein Körper nach Wasser verlangt.

    Unser Körper besteht zu mehr als der Hälfte aus Wasser, unser Gehirn sogar zu einem noch größeren Anteil. Milliarden von Zellen arbeiten jeden Tag für uns – und sie können ihre Aufgaben nur dann gut erfüllen, wenn sie ausreichend mit Flüssigkeit versorgt werden.

    Wenn ich merke, dass es Zeit für ein Glas Wasser ist, trinke ich eins. Habe ich richtig Durst, dürfen es auch zwei sein.

    Der wichtigste Gedanke kommt für mich aber zum Schluss.

    Ich muss nicht trinken. Ich möchte ausreichend trinken. Für mich. Weil ich mich liebe und gut auf mich aufpasse.

  • Der liebevolle Gedankenstopp

    Der liebevolle Gedankenstopp

    Am wohlsten fühle ich mich, wenn das Leben gerade leicht ist. Wenn die frische Luft durchs Gesicht streicht, Musik mich heiter stimmt und der Moment einfach nur schön sein darf.

    Und doch gibt es da etwas, das mich immer wieder beschäftigt: Gedankenschleifen.

    Plötzlich taucht ein Szenario in meinem Kopf auf, das mich im Moment überfordert. Es dreht sich im Kreis, wiederholt sich immer wieder und scheint lauter zu sein als das Radio oder die Gespräche der Menschen um mich herum.

    Wenn ich in diesem Augenblick keine Lösung habe oder dieses Thema gerade bewusst nicht bearbeiten möchte, erinnere ich mich an einen Satz einer klugen Frau, der mich bis heute begleitet:

    „Wenn dir der Gedanke gerade nicht gut tut, lass ihn weg.“

    Dieser Satz bedeutet für mich nicht, Probleme zu verdrängen oder naiv durchs Leben zu gehen. Ganz im Gegenteil.

    Es gibt viele passende Momente, um über schwierige Themen nachzudenken – alleine, im Gespräch mit vertrauten Menschen oder ganz bewusst mit Papier und Stift. Aber nicht jeder Augenblick muss dafür herhalten.

    Wenn ich abends im Bett liege, bei der Arbeit bin, mich entspannen möchte oder einen Spaziergang durch die Natur genieße, dann darf dieser Moment auch einfach genau das sein.

    Meine erste Erkenntnis war deshalb überraschend einfach:

    Ich habe Gedankenschleifen.

    Und genau diese Erkenntnis war der erste Schritt. Denn erst wenn wir etwas erkennen, können wir entscheiden, wie wir damit umgehen möchten.

    Heute schenke ich mir manchmal einen liebevollen Gedankenstopp. Nicht, weil das Thema unwichtig ist, sondern weil der richtige Zeitpunkt genauso wichtig ist wie die Lösung selbst.

  • Wenn ein Frühstück mehr ist als nur eine Mahlzeit

    Wenn ein Frühstück mehr ist als nur eine Mahlzeit

    Die Nacht war seltsam. Ich hatte das Gefühl, gar nicht richtig geschlafen zu haben. Irgendwann spürte ich meine Katze über meinen Rücken laufen. Sie kam bis zu meinem Kopf, schmiegte ihren an meinen und ließ sich ausgiebig kraulen.

    Nach dieser Nacht brauchte ich ein Frühstück, das mich stärkt. Ich wollte nicht einfach nur essen, sondern die Zubereitung bewusst genießen. Zeit hatte ich genug – es war noch nicht einmal sechs Uhr.

    Ein gutes Körnerbrot, etwas selbstgemachte Kräuterbutter vom Grillabend am Wochenende, frische Tomaten- und Pilzscheiben und – das Beste daran – eine Scheibe Käse, die langsam schmelzen durfte.

    Mit der ersten Morgensonne auf der Terrasse zu sitzen, jeden Bissen bewusst zu genießen und den Tag ganz ohne Eile beginnen zu lassen – genau das hat mir heute gutgetan.

    Manchmal braucht es gar nicht viel. Ein ruhiger Moment, ein liebevoll zubereitetes Frühstück und die Wärme der Morgensonne reichen aus, damit sich eine seltsame Nacht langsam auflöst.

  • Heute schwelge ich in Erinnerungen an das letzte Wochenende

    Heute schwelge ich in Erinnerungen an das letzte Wochenende

    Montagmorgens nehme ich mir gerne etwas Zeit im Bett.

    Mit einer großen Tasse Cappuccino setze ich mich auf und lasse meinen Blick über das frische Grün schweifen, das ich durch die Terrassentür sehe.

    Dabei denke ich an das vergangene Wochenende: an die Menschen, denen ich begegnet bin, an unsere Gespräche und an die Gefühle, die mich dabei begleitet haben.

    Auch die Dinge, die ich geschafft oder erlebt habe, kommen mir wieder in den Sinn.

    So tanke ich an diesem Montagmorgen noch einmal von der Harmonie des Wochenendes.

    Die glücklichen Momente dürfen nachklingen und schenken mir Kraft für die neue Woche.