Jeder Tag hält kleine Momente bereit, die uns stärken, berühren oder zum Nachdenken anregen können. Hier teile ich Gedanken, Erfahrungen und Inspirationen aus dem Alltag – vielleicht ist auch heute etwas dabei, das Dich begleitet.
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Geranien bleiben
Möhren, Bienenwiese und Ringelblumen – meine Versuche im Blumenkasten waren bisher eher durchwachsen. Ausgerechnet die Pflanzen, deren Geruch ich überhaupt nicht leiden kann, wachsen nun prächtig. Über drei rote Geranien, die offenbar beschlossen haben, bei mir zu bleiben.
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Wut darf sein
Wut ist kein Gefühl, das wir möglichst schnell loswerden müssen. Manchmal zeigt sie uns, dass etwas nicht stimmt, dass uns etwas wichtig ist oder eine Grenze erreicht wurde. Entscheidend ist nicht, niemals wütend zu sein – sondern zu lernen, der eigenen Wut zuzuhören.
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Mimose
Es gibt Tage, an denen schon morgens weniger Kraft da ist. Dann darf alles ein wenig langsamer gehen: weniger vornehmen, öfter innehalten und mit sich selbst genauso behutsam umgehen, wie man es gerade braucht. Manche Tage dürfen einfach leise sein.
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Ein neuwerdender Mensch
Vielleicht müssen wir gar nicht irgendwann die endgültige Version unserer selbst werden. Gedanken können nicht alles verändern, was uns widerfährt – aber sie können verändern, wie wir dem Leben begegnen. Über das Werden, neue Wege und die beruhigende Erkenntnis, niemals fertig sein zu müssen.
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Gedanken, die ich schon kannte.
Manchmal begegnet uns in einem Buch etwas, das erstaunlich vertraut klingt. Gedanken über Selbstannahme, bedingungslose Liebe, Veränderung und das Träumen erinnerten mich an meine Eltern, meine Kinder und an vieles, was längst in mir war. Vielleicht müssen wir gar keine anderen Menschen werden. Vielleicht dürfen wir immer wieder neu werden.
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Heilsame Gedanken
Manche Gedanken müssen wir nicht glauben, um etwas aus ihnen mitzunehmen. Angestoßen durch ein Buch über die Grundgedanken des Buddhismus denke ich über Veränderung, Verantwortung, Besitz, Mitgefühl und die beruhigende Vorstellung nach, dass vielleicht nicht alles eine endgültige Antwort braucht.
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Der goldene Käfig
Migräne, ein goldener Käfig und eine alte Skoliose brachten mich irgendwann zu einer unbequemen Frage: Was, wenn ich nicht immer nur mich selbst verändern muss – sondern auch betrachten sollte, unter welchen Bedingungen ich eigentlich versuche, zu funktionieren?



