Die Nacht war seltsam. Ich hatte das Gefühl, gar nicht richtig geschlafen zu haben. Irgendwann spürte ich meine Katze über meinen Rücken laufen. Sie kam bis zu meinem Kopf, schmiegte ihren an meinen und ließ sich ausgiebig kraulen.
Nach dieser Nacht brauchte ich ein Frühstück, das mich stärkt. Ich wollte nicht einfach nur essen, sondern die Zubereitung bewusst genießen. Zeit hatte ich genug – es war noch nicht einmal sechs Uhr.
Ein gutes Körnerbrot, etwas selbstgemachte Kräuterbutter vom Grillabend am Wochenende, frische Tomaten- und Pilzscheiben und – das Beste daran – eine Scheibe Käse, die langsam schmelzen durfte.
Mit der ersten Morgensonne auf der Terrasse zu sitzen, jeden Bissen bewusst zu genießen und den Tag ganz ohne Eile beginnen zu lassen – genau das hat mir heute gutgetan.
Manchmal braucht es gar nicht viel. Ein ruhiger Moment, ein liebevoll zubereitetes Frühstück und die Wärme der Morgensonne reichen aus, damit sich eine seltsame Nacht langsam auflöst.

