Schlagwort: Selbstfürsorge

  • Balance der Woche #006 – Der liebevolle Gedankenstopp

    Balance der Woche #006 – Der liebevolle Gedankenstopp

    Nicht jeder Gedanke, der anklopft, braucht genau jetzt unsere Aufmerksamkeit.

    Manche Gedanken sind hartnäckig.

    Sie tauchen beim Frühstück auf, begleiten uns bei der Arbeit oder melden sich ausgerechnet dann, wenn wir eigentlich einen ruhigen Moment genießen möchten.

    Vielleicht handelt es sich um etwas, das wir noch klären müssen. Eine Sorge. Ein Gespräch. Eine Entscheidung. Oder einfach um eine Situation, die sich in unserem Kopf immer wiederholt.

    Doch nur weil ein Gedanke gerade auftaucht, müssen wir ihm nicht automatisch folgen.

    Wir dürfen entscheiden, wann wir uns mit etwas beschäftigen möchten.

    Genau das möchte ich Dich diese Woche ausprobieren lassen.

    Dein Wellenimpuls

    Beim liebevollen Gedankenstopp geht es nicht darum, einen Gedanken wegzudrücken oder so zu tun, als wäre er unwichtig.

    Du darfst ihn bemerken.

    Und dann einen Moment prüfen:

    Braucht dieser Gedanke mich wirklich jetzt?

    Vielleicht lautet Deine Antwort manchmal: Ja.

    Und manchmal darf sie auch lauten:

    Nicht jetzt. Später.

    Mit diesem Wellenimpuls kannst Du beobachten, wie es sich anfühlt, einem Gedanken nicht automatisch weiterzuverfolgen und Deine Aufmerksamkeit wieder dem Moment zuzuwenden, in dem Du gerade bist.

    Vielleicht entdeckst Du dabei, dass zwischen einem Gedanken und Deiner Reaktion darauf ein kleiner Raum entstehen kann.

    Und dass Du manchmal selbst entscheiden darfst, womit Du ihn füllst.

    Bis nächste Woche.

  • Wut darf sein

    Wut darf sein

    Es gibt Gefühle, die dürfen wir gerne zeigen.

    Freude. Liebe. Dankbarkeit. Begeisterung.

    Und dann gibt es Gefühle, bei denen wir ziemlich schnell lernen, sie wieder einzupacken.

    Wut gehört für mich dazu.

    „Beruhige dich.“

    „Reg dich nicht so auf.“

    „Das ist doch kein Grund, wütend zu werden.“

    Dabei ist Wut erst einmal genau das: ein Gefühl.

    Und vielleicht sollten wir ihr manchmal zuhören, bevor wir versuchen, sie möglichst schnell wieder loszuwerden.

    Wut hat einen Grund

    Ich kann wütend werden, wenn mich jemand verletzt.

    Wenn ich unfair behandelt oder provoziert werde.

    Wenn mich jemand nicht ernst nimmt.

    Oder wenn eine meiner Grenzen überschritten wird.

    Man darf dann wütend sein.

    Und man darf sich wehren.

    Man darf sagen:

    Stopp.

    So möchte ich nicht behandelt werden.

    Das geht mir zu weit.

    Das möchte ich nicht.

    Vielleicht brauchen wir unsere Wut manchmal sogar genau dafür. Sie macht uns darauf aufmerksam, dass etwas für uns nicht stimmt.

    Wut ist nicht Aggression

    Dabei gibt es für mich einen wichtigen Unterschied:

    Wütend zu sein und einen anderen Menschen zu verletzen, ist nicht dasselbe.

    Ich darf wütend sein, ohne jemanden zu beschimpfen oder anzugreifen.

    Ich darf widersprechen.

    Nein sagen.

    Eine Situation verlassen.

    Meine Stimme darf auch einmal lauter werden.

    Ich muss nicht vollkommen ruhig bleiben, damit meine Grenze berechtigt ist.

    Gerade das finde ich wichtig.

    Denn wenn jemand immer wieder gegen meine Grenze drückt, kann meine Reaktion irgendwann deutlicher werden.

    Das macht meine Grenze nicht weniger wertvoll.

    Was möchte meine Wut mir sagen?

    Vielleicht können wir Wut deshalb einmal nicht als Störenfried betrachten, sondern als Hinweis.

    Was passiert hier gerade mit mir?

    Was hat mich getroffen?

    Was brauche ich?

    Wo liegt meine Grenze?

    Was möchte ich schützen?

    Damit wird aus:

    „Ich darf nicht wütend sein.“

    eine viel hilfreichere Frage:

    „Warum bin ich gerade wütend?“

    Und manchmal ist die Antwort überraschend einfach:

    Weil mir etwas wichtig ist.

    Ich kann entscheiden

    Nicht jede Wut muss sofort hinaus in die Welt.

    Manchmal brauche ich erst Abstand.

    Ich kann spazieren gehen. Etwas aufschreiben. Durchatmen. Eine Nacht darüber schlafen.

    Oder sagen:

    „Ich bin gerade zu wütend. Wir reden später darüber.“

    Auch das ist Handlungsfähigkeit.

    Ich muss meine Wut weder hinunterschlucken noch ihr vollkommen die Führung überlassen.

    Ich darf sie wahrnehmen, ernst nehmen und dann entscheiden, was ich damit mache.

    Auch Wut gehört zu mir

    Vielleicht besteht innere Balance gar nicht darin, immer ruhig und ausgeglichen zu sein.

    Wir dürfen uns freuen, wenn wir glücklich sind.

    Weinen, wenn wir traurig sind.

    Angst wahrnehmen, wenn uns etwas Angst macht.

    Und wütend sein, wenn etwas in uns ganz deutlich Nein sagt.

    Für mich bedeutet Balance deshalb auch, allen meinen Gefühlen einen Platz zu geben, ohne dass eines von ihnen alles bestimmen muss.

    Wut darf da sein.

    Sie darf mir zeigen, dass etwas nicht stimmt.

    Sie darf mir Kraft geben, mich zu positionieren.

    Und sie darf wieder gehen.

    Ich muss nicht gegen meine Wut kämpfen.
    Ich darf lernen, ihr zuzuhören.

  • Mimose

    Mimose

    Es gibt Tage, an denen wacht man morgens auf und fühlt sich klein und schwach.

    Man schaut sachte aus seinem Bettenberg in den Raum und möchte sich am liebsten gleich wieder darin eingraben und dort bleiben.

    Unter der Decke ist es warm und unkompliziert.

    Wenn es mir morgens schon so ergeht, dann achte ich an diesem Tag ganz besonders auf mich.

    Ich gehe noch etwas langsamer und mit viel Mitgefühl für mich selbst in den Tag. Ich nehme den Druck heraus, weil ich weiß, dass ich sonst nur schwer durch diesen Tag kommen würde.

    An solchen Tagen nehme ich mir nichts zusätzlich vor – außer dem, was sowieso schon geplant ist.

    Wenn möglich, nehme ich davon sogar noch etwas weg.

    An Schwung und Elan ist nicht zu denken.

    Ich musste erst mit der Zeit lernen, mich an solchen Tagen nicht noch zusätzlich zu überfordern. Nicht gegen mich selbst anzukämpfen, nur weil ich heute weniger Energie habe als gestern.

    Der Kaffee wird langsamer getrunken.

    Vielleicht auch einer mehr.

    Beim Kochen bleibt es bei der einfachen Variante. Im Haushalt bei dem, was wirklich sein muss. Beim Arbeitspensum genauso.

    Man schleppt sich ein wenig durch den Tag und nimmt sich öfter Pausen heraus.

    Bleibt hier und da einfach mal stehen.

    Atmet ein paar bewusste Atemzüge.

    Die Haut fühlt sich dünn und empfindlich an.

    Dabei müssen die Gedanken gar nicht trübe sein.

    Man ist irgendwie neutral. Ausgeglichen. Nicht besonders leicht aus der Ruhe zu bringen.

    Nur empfindlicher.

    Eine Mimose eben.

    Und vielleicht ist das gar nicht schlimm.

    So ein Tag endet bei mir meistens auf dem Sofa. Mit einem Buch, Tee und einem Kreuzworträtsel.

    Ruhig.

    Ohne große Erwartungen.

    Und genauso überraschend, wie wenig Kraft an manchen Tagen schon beim ersten Augenöffnen da ist, ist es an anderen Tagen genau umgekehrt.

    Da ist der Schwung schon da, bevor ich überhaupt richtig wach bin.

    Dann möchte ich aufstehen. Machen. Erleben.

    Beides gehört zu mir.

    Vielleicht muss ich deshalb gar nicht jeden Morgen versuchen, dieselbe Version von mir zu sein.

    Manche Tage dürfen leise sein.

  • Der goldene Käfig

    Der goldene Käfig

    2019 bekam ich starke Migräne. Einfach so.

    Ich hatte das vorher noch nie erlebt, aber natürlich schon viel davon gehört. Von unerbittlichen Schmerzen, vor denen man nicht fliehen kann. Von Menschen, die während einer Attacke kaum noch ein normales Leben führen können.

    Nun wusste ich, wovon sie sprachen.

    Meine Migräneattacken überfielen mich meistens am späten Nachmittag. Dann, wenn mein damaliger Mann nach Hause kommen sollte.

    Mein Neurologe war sehr einfühlsam. Er und seine Familie waren selbst migränegeplagt. Er sagte mir irgendwann, dass er Migräne – trotz ihrer medizinischen Komplexität – auch als mögliche Stresserscheinung erlebe. Nimmt man bei Migränepatienten den Druck heraus, würden die Attacken bei manchen weniger oder seltener.

    Wir probierten verschiedene Medikamente aus. Schlussendlich bekam ich regelmäßig eine Spritze in den Oberschenkel. Die half tatsächlich sehr gut.

    Trotzdem blieb eine Frage hängen:

    Was, wenn mein Neurologe zumindest teilweise recht hatte?

    Was, wenn ich unter Stress litt?

    Und was, wenn die Migräne nur das Symptom war?

    Ich war zu dieser Zeit unruhig und unglücklich und wusste nicht wirklich, warum. Alles fiel mir schwer.

    Dabei war doch eigentlich alles gut.

    Ich studierte in Vollzeit, arbeitete nebenbei als Übungsleiterin, kümmerte mich um einen Haushalt mit etwa 150 Quadratmetern und Garten und natürlich um meine kleinen Lieblingsmenschen, für die ich mich jeden Tag liebevoll aufopferte und die einfach meine Welt waren.

    Ich war doch glücklich.

    Oder?

    Dann lag ich eines Tages wieder mit einer Migräneattacke im dunklen, kühlen Keller. Kühlakkus an den Schläfen. Das Stechen hinter meinem Auge war so stark, dass selbst Dunkelheit und Kälte kaum etwas ausrichten konnten.

    Und plötzlich entstand ein Bild in meinem Kopf.

    Ein goldener Käfig.

    Ich verstand es nicht.

    Golden – ja.

    Aber ein Käfig?

    Wieso sollte ich in einem Käfig sitzen? Ich war doch frei.

    Das Bild blieb.

    Fest in dem Glauben, meine Migräne – oder vielleicht auch meine Niedergeschlagenheit – mit guten Gedanken eindämmen zu können, bestellte ich mir ein Buch von Hans-Peter Hepe: Heilung aus eigener Kraft – Der effektive Weg aus Krankheit, Krise und Konflikt.

    Gleichzeitig begann ich ein Projekt.

    Meine ältesten kleinen Lieblingsmenschen hatten Jahre zuvor Kronkorken am Rhein und in Parks gesammelt. Ich wusch sie und gestaltete sie mit viel Geduld und Feingefühl zu kleinen Kunstwerken.

    Sie bekamen Namen.

    Zusammenhalt. Stärke. Kraft. Zuversicht. Ruhe.

    Sie warten übrigens bis heute darauf, zu einem Mobile zusammengesetzt zu werden.

    Manche Projekte brauchen offenbar etwas länger.

    Ich las, bastelte und reflektierte.

    „Heilung aus eigener Kraft“ – das gefiel mir als Gedanke.

    Meine Mutter hatte schon immer, wenn ich mich verletzt hatte, gesagt:

    „Ist es nicht toll? Man muss gar nichts machen. Der Körper heilt von ganz alleine.“

    Stimmt, dachte ich.

    Das ist eigentlich ziemlich faszinierend.

    Aber konnte der Körper das auch bei Migräne?

    Und überhaupt: Was hatte es mit diesem verdammten goldenen Käfig auf sich?

    Beim Lesen kam mir noch ein anderer Satz meiner Mutter immer wieder in den Sinn:

    „Hilf mir, es selbst zu tun.“

    Hilfe zur Selbsthilfe.

    Mich einfach auf andere zu verlassen, konnte also nicht die Lösung sein.

    Aber das tat ich doch überhaupt nicht.

    Im Gegenteil.

    Ich war für andere da.

    Liebend gerne.

    24/7.

    Harmoniebedürftig. Organisationstalent. Trösterin. Köchin. Haushälterin. Studentin. Sportlerin. Mutter. Ehefrau.

    Gut.

    Und wo blieb ich?

    Ich stellte fest: Ich hatte keine Zeit für mich.

    Keine Zeit zum Nachdenken. Kaum freie Zeit. Mein Alltag war genau vorgegeben und richtete sich fast nie danach, was ich gerade brauchte.

    Das war eine Erkenntnis, mit der ich zunächst erstaunlich wenig anfangen konnte.

    Eigentlich machte sie mich eher ärgerlich.

    Wieso braucht ein Mensch auch so viel Zeit für sich selbst?

    Meine Work-Life-Balance war jedenfalls nicht nur ein bisschen aus dem Takt geraten.

    Positiv denken?

    Ich hatte ja nicht einmal Zeit zum Denken.

    Schon seit Jahren hatte ich das Gefühl, meinem eigenen Leben hinterherzurennen. Ich war überall gerade noch rechtzeitig. Alles geschah auf den letzten Drücker. Meine Kontakte wurden weniger, manches oberflächlicher und mein Alltag zunehmend von außen bestimmt.

    Ich war immer weniger diejenige, die handelte.

    Ich reagierte.

    Und irgendwann reagierte ich nicht einmal mehr besonders gut.

    Auch mein Spiegelbild gefiel mir nicht mehr.

    Meine Lösung dafür war zunächst ausgesprochen pragmatisch:

    Ich beschloss einfach, nicht mehr hineinzuschauen.

    Nun ja.

    So konnte es offensichtlich nicht weitergehen.

    Ich las weiter.

    Selbstvertrauen.

    Daran musste ich arbeiten.

    Das Buch deutete körperliche Beschwerden immer wieder im Zusammenhang mit inneren Konflikten und Gefühlen. Ich begann dadurch, über meine Migräne anders nachzudenken. Leistungsdruck – das erschien mir zumindest nicht völlig abwegig. Mein Neurologe hatte schließlich ebenfalls den Zusammenhang zwischen Stress und meinen Attacken angesprochen.

    Also: Druck herausnehmen.

    Nur wie?

    Ich war doch für alles verantwortlich.

    Zumindest fühlte es sich so an.

    Ohne mich lief nichts – oder zumindest nicht so, wie ich es wollte. Kämpfte und sorgte ich dafür, dass etwas so lief, wie ich es für richtig hielt, musste ich mich durchsetzen. Und genau das fiel mir schwer.

    Harmonie zu erhalten, war mein innerstes Bedürfnis.

    Erst sollte es allen anderen gut gehen.

    Und dann, wenn noch Zeit übrig war, vielleicht mir.

    Damit war ich lange gut gefahren.

    Bis mich die Migräne überrollte und mein Körper offenbar sagte:

    Nein.

    Beim Lesen begegnete mir immer wieder der Gedanke, die Ursachen dafür könnten in der eigenen Vergangenheit oder Kindheit liegen.

    Damit konnte ich wenig anfangen.

    Meine Kindheit?

    Ich hatte sie hunderttausendmal reflektiert. Ich hatte meine Lehren daraus gezogen. Ich war mit meiner Familie im Reinen. Meine Eltern und ich hatten längst eine neue Ebene miteinander gefunden.

    Ich fühlte mich frei, wenn ich an meine Kindheit dachte.

    Und irgendwann dachte ich:

    Stopp. Wer sagt eigentlich, dass ich dort suchen muss?

    Dann entdeckte ich ein Kapitel, bei dem ich besonders aufmerksam wurde.

    Skoliose.

    Eine Skoliose hatte ich bereits im Jugendalter entwickelt. Behandlungsbedürftig war sie damals nicht, schmerzhaft allerdings schon.

    In dem Buch wurde auch sie sinnbildlich gedeutet: Ein Mensch stehe nicht genügend für sich selbst ein. Er wünsche sich Veränderung, könne sich aber nicht durchsetzen. Er bleibe – während die Wirbelsäule gewissermaßen versuche, auszuweichen.

    Ich las das nicht als medizinische Erklärung meiner Skoliose.

    Aber als Bild traf es mich wie ein Blitz.

    Denn plötzlich stimmte etwas an meiner bisherigen Erklärung nicht mehr.

    Meine Skoliose war nach meiner Abnabelung vom Elternhaus stagniert. Meine Eltern und ich hatten eine andere familiäre Ebene erreicht. Ich war längst unabhängig von ihnen und empfand von ihrer Seite keinen entsprechenden Druck mehr.

    Das war zu diesem Zeitpunkt schon mehr als 15 Jahre her.

    Ich war gut mit meiner Vergangenheit.

    Aber warum nahm meine Skoliose nach dem Stagnieren wieder Fahrt auf?

    Warum gerade jetzt?

    Und wenn ich dieses Bild aus dem Buch einmal weiterspann:

    Wovor wollte ich mich eigentlich wegschieben?

    Ich war doch glücklich.

    In meinem goldenen Käfig.

    Langsam begann ich, etwas zu begreifen.

    Vielleicht musste ich nicht immer weiter in meiner Vergangenheit suchen.

    Vielleicht musste ich mir meine Gegenwart ansehen.

    Ich hatte meinem damaligen Mann schon seit Jahren gesagt, dass ich das Gefühl hatte, ständig hinterherzurennen. Ich brauchte Entlastung und Veränderungen. Doch wenn ich versuchte, Dinge anders zu gestalten oder mich durchzusetzen, wurde das schwierig. Mein Wunsch nach Harmonie führte wiederum dazu, dass ich mich selbst zurücknahm.

    Und damit änderte sich eine entscheidende Frage.

    Nicht mehr nur:

    Was stimmt mit mir nicht?

    Sondern:

    Was stimmt mit den Bedingungen nicht, unter denen ich versuche, zu funktionieren?

    Das war neu.

    Und ziemlich unbequem.

    Denn damit konnte ich nicht mehr jedes Problem mit noch mehr Selbstoptimierung lösen.

    Noch besser organisieren. Noch belastbarer werden. Noch positiver denken. Noch mehr Verständnis haben. Noch ein bisschen mehr schaffen.

    Vielleicht war ich gar nicht ausschließlich diejenige, an der etwas verändert werden musste.

    Vielleicht musste sich auch etwas um mich herum verändern.

    Nach der Lektüre ereignete sich eine große körperliche Veränderung in meinem Leben. Meine Migräne verschwand schließlich vollständig. Sie ist bis heute nicht zurückgekehrt. Danach beendete ich meine Bachelorarbeit, ging ins Masterstudium und hatte letztlich sogar noch mehr Aufgaben als vorher.

    Das fand ich bemerkenswert.

    Denn wenn allein die Menge meiner Aufgaben das Problem gewesen wäre, hätte das eigentlich nicht passieren dürfen.

    Die Migräne ging.

    Die Erkenntnisse blieben.

    Und sie veränderten meine Wahrnehmung.

    Ich wollte nicht mehr Harmonie um jeden Preis.

    Ich wollte gesund bleiben.

    Vielleicht war genau das mein Erwachen.

    Und der Beginn meines Weges, mich mit der Kraft der Gedanken auseinanderzusetzen.

    Nicht, weil Gedanken jede Krankheit heilen könnten.

    Sondern weil die Art, wie wir über uns, unser Leben und unsere Möglichkeiten denken, beeinflusst, welche Fragen wir überhaupt stellen.

    Meine erste neue Frage hatte ich gefunden:

    Was, wenn ich gar nicht nur mich verändern muss?

  • Bügeln

    Bügeln

    Ich weiß, dass ich nicht unbedingt bügeln müsste. Viele sagen, man sähe es gar nicht, wenn Kleidung gebügelt wäre.

    Das kann sein. Wenn man Kleidung gerade zum Trocknen aufhängt oder den Trockner benutzt und anschließend die Kleidung schön gerade zusammenlegt, dann bräuchte man tatsächlich gar nicht bügeln.

    Meine Oma und ich hatten im Elternhaus ein Zimmer unter dem Dach nebeneinander. Wir hörten den gleichen Radiosender. Hatte ich Langeweile, so besuchte ich meine Oma in ihrem Zimmer und schaute ihr zu. Beim Stricken und beim Bügeln.

    Sie hatte beim Bügeln ihr Bügelbrett aufgebaut, die Sprayflasche Bügelsteif stand neben ihr und mit dem heißen Eisen arbeitete sie sich faltenfrei durch den riesigen Wäscheberg von sieben Personen.

    Als ich auszog, war für mich klar, dass auch ich bügeln werde.

    Beigebracht hat es mir keiner so richtig, aber ich habe viel bei meiner Oma abgeschaut. Ich hatte nicht so ein kleines Seitenbügelbrett für die Ärmel, wie meine Oma dies hatte, aber es klappte auch so ganz gut. Die richtige Wahl der Temperatur hatte ich schnell im Griff – steht ja auch alles auf dem Bügeleisen drauf.

    Anfangs brauchte ich sehr lange zum Bügeln, was mich aber nicht davon abhielt, es zu tun. Auch wenn ich von allen Seiten immer wieder hörte, heute müsse man doch nicht mehr bügeln.

    Ich bügle immer noch sehr gerne regelmäßig jede Woche. Bügeln war auch ein Sprungbrett für mich zum Nähen.

    Ich habe mein Bügeleisen seit 20 Jahren. Es hat einen großen Wassertank, in dem ich das destillierte Wasser mit Duftwasser vermenge. Ja, mein Bügeleisen ist laut. Was nicht schlimm ist, da ich mein Radio ja auch lauter machen kann.

    Richtig, Radio höre ich dabei auch immer noch – jedoch immer mal wieder einen anderen Sender.

    Tanzeinlagen gehören für mich dazu.

    Und ich liebe die vollen Körbe frisch gewaschener Wäsche, die zu kleinen ordentlichen Stapeln Kleidung führen.

    Für mich ist Bügeln Meditation, Selbstfürsorge, Beschäftigung, aktives Bewegen, Sorgfalt und Kümmern um meine Lieblingsmenschen in meinem Haushalt.

  • Ölziehen – 10 Minuten, die zu meinem Morgen gehören

    Ölziehen – 10 Minuten, die zu meinem Morgen gehören

    Parodontitis. Igitt.

    Bakterien und entzündetes Zahnfleisch, Zahnfleischtaschen, zurückgehendes Zahnfleisch – und dann womöglich irgendwann freiliegende Zahnhälse. Besonders schön klang das für mich nicht.

    Die Diagnose bekam ich gemeinsam mit meinem damaligen Partner, als wir beide Mitte 20 waren. Mein Zahnarzt erklärte mir, dass die Zahnfleischtaschen ausgespült beziehungsweise behandelt werden sollten, und gab mir einen Termin – in ungefähr drei Wochen.

    Drei Wochen?

    So lange wollte ich auf gar keinen Fall einfach nur warten. Es ging schließlich um meine guten Zähne. Und der Gedanke, dass sich mein Zahnfleisch immer weiter zurückziehen könnte, gefiel mir überhaupt nicht.

    Also tat ich etwas, das ich schon damals gerne gemacht habe: Ich fing an zu lesen.

    Ich recherchierte in verschiedenen Foren und stieß beim Lesen medizinischer Zeitschriften immer wieder auf etwas, das ich vorher überhaupt nicht kannte:

    Ölziehen.

    Die Vorstellung faszinierte mich. Öl im Mund bewegen und immer wieder durch die Zahnzwischenräume ziehen – könnte das vielleicht meine Mundhygiene zusätzlich unterstützen und auch Stellen erreichen, an die ich sonst nur schwer herankam?

    Einen Versuch war es mir wert.

    Mein erster Versuch mit Kokosöl

    Kokosöl bekam ich ganz unkompliziert bei meinem Discounter.

    Was mich zunächst überraschte: Das Zeug war fest.

    Also nahm ich, wie ich es gelesen hatte, ungefähr einen Teelöffel davon in den Mund. Durch die Wärme wurde das Kokosöl schnell flüssig und ich begann zu spülen und es immer wieder durch die Zahnzwischenräume zu drücken.

    10 bis 15 Minuten sollte ich das machen.

    Keine Chance.

    Nach kurzer Zeit hatte ich das Gefühl, mein Mund wäre randvoll. Ich musste das Öl ausspucken und fragte mich ernsthaft, wie andere Menschen das minutenlang schaffen sollten.

    Aber ich wollte es zumindest bis zu meinem Zahnarzttermin weiter ausprobieren.

    Also nahm ich am nächsten Morgen weniger.

    Einen halben Teelöffel.

    Das funktionierte schon wesentlich besser.

    Als ich irgendwann zum ersten Mal ungefähr fünf Minuten geschafft hatte, staunte ich nicht schlecht über das Gefühl danach. Mein Mund fühlte sich für mich unglaublich sauber und frisch an.

    Ich mochte dieses Gefühl.

    Und aus fünf Minuten wurden nach und nach zehn.

    Und dann kam mein Zahnarzttermin

    Drei Wochen später saß ich wieder auf dem Behandlungsstuhl.

    Ich hatte mich innerlich längst darauf eingestellt, dass meine Zahnfleischtaschen nun wie angekündigt ausgespült beziehungsweise behandelt würden.

    Doch dann kam die Überraschung.

    Meine Zahnärztin schaute sich mein Zahnfleisch sehr gründlich an und meinte sinngemäß:

    „Hm … bei Ihnen ist es eigentlich gar nicht so schlimm. Da muss ich nichts machen.“

    Statt der erwarteten Behandlung sollte ich zur Kontrolle wiederkommen beziehungsweise mich melden, falls es wieder schlechter würde.

    Ich war natürlich begeistert.

    Bei meinem damaligen Partner musste die geplante Behandlung dagegen durchgeführt werden. Er empfand sie als ziemlich unangenehm und musste auch in den Tagen danach beim Essen noch aufpassen.

    Ob meine drei Wochen Ölziehen tatsächlich etwas mit meinem Befund beim zweiten Termin zu tun hatten, kann ich rückblickend natürlich nicht feststellen.

    Für mich war dieses Erlebnis aber der Anfang von etwas, das bis heute geblieben ist:

    mein morgendliches Ölziehen.

    Seit mehr als 15 Jahren

    Fast jeden Morgen nehme ich inzwischen einen ganzenTeelöffel Kokosöl und ziehe es ungefähr zehn Minuten durch meinen Mund und meine Zahnzwischenräume.

    Es gehört zu meinem Morgen wie andere kleine Routinen auch.

    Und ich mag dieses saubere Gefühl danach noch immer.

    Meine Zahnpflege ist ansonsten ziemlich unspektakulär: Morgens und abends Zähneputzen, Ölziehen am Morgen und Zahnseide – bei Letzterem könnte ich zugegebenermaßen regelmäßiger sein. Besonders dann denke ich daran, wenn sich beispielsweise Popcorn oder Mais hartnäckig zwischen meinen Zähnen versteckt hat.

    Über die Jahre begegneten mir immer wieder Menschen, bei denen Ölziehen ebenfalls längst zu ihrer Zahnpflegeroutine gehört. Einige erzählten mir ähnlich begeistert davon und auch davon, dass sie mit ihren Zähnen bei den Kontrollen sehr zufrieden seien.

    Vielleicht hat auch das dazu beigetragen, dass mein Kokosöl für mich irgendwann etwas ganz Selbstverständliches geworden ist.

    Einmal im Jahr gehe ich zur zahnärztlichen Kontrolle. Und ich freue mich jedes Mal, wenn ich wieder höre, dass meine Zähne schön und gepflegt aussehen.

    Für mich funktioniert diese Routine seit vielen Jahren wunderbar.

    Was weiß man heute über Ölziehen?

    Als ich damals mit dem Ölziehen anfing, interessierte mich vor allem meine eigene Erfahrung. Heute finde ich es spannend, auch darauf zu schauen, was inzwischen wissenschaftlich untersucht wurde.

    Tatsächlich gibt es Hinweise darauf, dass Ölziehen die Zahl bestimmter Mundbakterien verringern kann. Die bisherige Studienlage ist allerdings noch begrenzt und ein eindeutiger Nutzen für Plaque oder Zahnfleischentzündungen ist nicht belegt.

    Für mich bleibt Ölziehen deshalb das, was es seit vielen Jahren ist:

    eine Ergänzung meiner Zahnpflege.

    Zähneputzen, Zahnzwischenraumpflege und regelmäßige Zahnarztbesuche gehören natürlich weiterhin dazu.

    Mein kleines Morgenritual

    Vielleicht ist es genau das, was ich am Ölziehen so gerne mag.

    Es kostet mich kaum etwas. Ich brauche keine komplizierte Ausstattung. Ich stehe morgens auf, nehme mein Kokosöl und kann während der zehn Minuten schon andere Dinge erledigen.

    Und irgendwann merke ich:

    Ach, meine zehn Minuten sind schon wieder vorbei.

    Dann spucke ich das Öl aus und beginne meinen Tag mit diesem wunderbar sauberen Mundgefühl, das ich inzwischen seit mehr als 15 Jahren kenne.

    Für mich habe ich damit etwas sehr Einfaches gefunden, das sich gut anfühlt und ganz selbstverständlich zu meiner persönlichen Zahnpflege gehört.

    Und manchmal sind es genau solche kleinen Dinge, die bleiben.

  • Entspannende Tätigkeiten

    Entspannende Tätigkeiten

    Ich habe viele Dinge, die mich entspannen. Und viele Tätigkeiten, die mir Freude bereiten, obwohl sie nicht wirklich produktiv oder effizient sind.

    Einige davon sind kognitiv anfordernd, wie Rätsellösen oder Kochen, andere sind kognitiv immens entlastend.

    Diamond Painting ist für mich so eine Tätigkeit, bei der ich mich kognitiv nicht gefordert fühle.

    Die immergleiche Bewegung der Hand geht nach einer Zeit vollkommen automatisch.

    Ich kann, obwohl ich mich mit einer Tätigkeit im Außen beschäftige, mich voll und ganz mir selbst widmen.

    Ich stelle die Beine locker nebeneinander, die Füße flach auf den Boden. Meine Schultern sind entspannt und hängen locker. Ich achte auf einen ziemlich geraden und stabilen Oberkörper mit leichter Grundspannung.

    Diamond Painting mache ich in einem hellen, freundlichen Raum mit großen Fenstern zur Natur hinaus. Ich mache mir wunderschöne Hintergrundmusik an, die ruhig und gleichmäßig klingt.

    So vertieft hänge ich meinen Gedanken nach – nur ein Stück weit.

    Ich versuche, nicht zu bewerten, sondern andere Perspektiven einzunehmen, um mich im nächsten Moment wieder vollkommen meiner Tätigkeit zuzuwenden: dem Diamond Painting mit seinen Tausenden von Miniatursteinchen.

    Wenn man alles bis hierhin getan hat, alles auf den Weg gebracht hat und entweder nur wartet oder nicht mehr warten muss, dann lohnt sich für mich genau diese Tätigkeit.

    Es muss nichts dabei rauskommen,
    außer, dass es mir jetzt in diesem Moment unglaublich gut geht.

  • Sein

    Sein

    Was wir im Alter lernen, lernen wir von den Kindern, weil wir es durch Erwachsene, als wir noch Kinder waren, verloren haben.

    Ich finde das gar nicht abwegig. Erstens, weil ich es selbst so erlebt habe, und zweitens, weil nicht jeder Erwachsene Kinder erst zurechtbiegen muss, bevor diese selbst erwachsen werden. Erwachsenwerden ist nämlich ganz einfach.

    Warum wollen Kinder erwachsen werden?

    Ich habe gesehen, wie meine Oma Einkaufszettel schrieb. Sie hatte die unendliche Macht anzugeben, welches Mittagessen wir an welchem Tag aßen – und welchen Nachtisch es dazu gab.

    Meine Eltern machten sich für die Arbeit fertig. Ganz schick. Also musste Arbeitengehen etwas sehr Wichtiges und auch Schönes sein. Schickmachen kannte ich von Familienfeiern und Feiertagen. Das konnte nur etwas Gutes bedeuten.

    Meine älteren Geschwister bekamen irgendwann ihr eigenes verdientes Geld. Sie zeigten mir stolz ihre ersten selbstgekauften Baggyhosen, Pullover und luden mich zu einer großen Portion Eis ein.

    Dass man tut, was Mama und Papa sagen, war ja klar. Also Eltern werden musste auch prima sein.

    Alles in allem wurde einem vermittelt: Erwachsen werden ist mega toll. Mach das!

    So wurde ich groß.

    Als ich endlich Verantwortung übernehmen durfte, wollte ich das unbedingt.

    Ich tat viele Dinge auf meine Weise.

    Denn ich hatte das große Glück, nicht Erwachsene zu haben, die ständig sagten: „Du musst aber dies und jenes“ oder „Es wäre besser, wenn Du erst …“. Denn die Anforderungen, die ich an mich stellte, waren die, die man ohnehin zum Erwachsenwerden benötigte.

    Und die kommen auch, ohne dass ein Erwachsener schon im Kindergartenalter anfängt zu sagen: „Uh, Schule. Da beginnt der Ernst des Lebens.“

    Denn den Ernst kenne ich sehr gut. Der begegnet mir immer dann, wenn ich an Erwachsene denke oder mit welchen zu tun habe, die wollen oder wollten, dass ich erwachsen bin – entweder als ich noch ein Kind und dazu außerstande war oder als ich definitiv schon erwachsen war und mir das keiner mehr sagen musste.

    Denn ich und Du – sind ja einfach nur Ich und Du.

    Und vielleicht können wir genau das wieder ein bisschen von Kindern lernen.

    Ein Kind kann minutenlang einen Käfer beobachten, durch Gras streichen oder einfach irgendwo liegen – und braucht dafür keinen Grund. Es muss anschließend nicht erklären, was ihm diese Zeit gebracht hat.

    Es ist nicht faul und es „verschwendet“ keine Zeit.

    Es ist einfach da.

    Einer meiner Lieblingsmenschen sagte vor ein paar Wochen zu mir:

    „Faul sein. Das gibt es gar nicht. Das haben sich nur andere ausgedacht, um einem ein schlechtes Gefühl zu geben.“

    Ich musste darüber nachdenken.

    Denn wie oft bewerten wir einen Moment danach, was wir darin geschafft haben? Wie sinnvoll wir ihn genutzt haben? Ob wir produktiv waren?

    Dabei gibt es Momente, in denen es nichts zu erreichen gibt.

    Man darf einen Käfer einfach anschauen.
    Man darf im Gras liegen.
    Man darf die Sonne spüren.
    Man darf nichts vorhaben.

    Vielleicht ist das gar kein Nichtstun.

    Vielleicht ist das einfach Sein.

  • Balance der Woche #002 – Atem – Lebenshauch

    Balance der Woche #002 – Atem – Lebenshauch

    Dein Atem begleitet Dich jeden Moment – oft, ohne dass Du ihn bewusst wahrnimmst.

    Wir können unseren Atem beeinflussen.

    Und wir können ihm auch einfach vertrauen.

    Diese Woche möchte ich Dich einladen, einen Moment stehen zu bleiben.

    Nicht, um Deinen Atem zu verändern.

    Sondern, um ihm aufmerksam zu begegnen.

    Dein Wellenimpuls

    Diese Woche darfst Du Deinen Atem neu entdecken.

    Nicht kontrollieren.

    Nicht bewerten.

    Einfach wahrnehmen.

    Drucke Dir den Wellenimpuls aus oder speichere ihn auf Deinem Tablet. Suche Dir einen ruhigen Ort und nimm Dir ein paar Minuten Zeit für Dich. Vielleicht überrascht Dich, wie viel Ruhe bereits in Deinem nächsten Atemzug steckt.

    Ich wünsche Dir viele kleine Momente des Innehaltens.

    Vielleicht wird aus einem bewussten Atemzug ein neuer Anker für Deinen Alltag.

    Bis nächste Woche.

  • Balance der Woche #001 – Wasser trinken

    Balance der Woche #001 – Wasser trinken

    Ein Glas Wasser kann der Beginn von mehr Achtsamkeit sein.

    Wasser ist selbstverständlich. Und gerade deshalb schenken wir ihm oft kaum Beachtung.

    Diese Woche möchte ich Dich einladen, einen Moment innezuhalten.

    Nicht mehr zu trinken.

    Sondern bewusster zu trinken.

    Dein Wellenimpuls

    Diese Woche darfst Du Dich selbst beobachten.

    Nicht bewerten.

    Einfach wahrnehmen.

    Drucke Dir den Wellenimpuls aus oder speichere ihn auf Deinem Tablet. Nimm Dir einen ruhigen Moment und entdecke, welche kleine Veränderung diese Woche für Dich bereithält.

    Ich wünsche Dir viel Freude mit diesem Wellenimpuls.

    Vielleicht wird aus einem einzigen Glas Wasser eine neue Gewohnheit.

    Bis nächste Woche.