Schlagwort: gemeinsame Zeit

  • Unterwegs

    Unterwegs

    Ich liebe Spaziergänge und Wanderungen. Ich mag dieses stetige In-Bewegung-Sein und wie sich die Umgebung während eines Spaziergangs verändert. Die Atmung fließt dabei von ganz alleine und der Körper wird durchlässig.

    Gestern Abend fand in Koblenz das jährliche Rhein in Flammen statt. Bisher kannte ich dieses beeindruckende Ereignis aus Bonn und wollte mir nun einen Eindruck von Koblenz machen.

    Von meiner ehemaligen Uni bis zum Deutschen Eck sind es etwa 4,5 Kilometer – in ungefähr einer Stunde zu erreichen.

    Start unserer Wanderung waren der Uni-Parkplatz und der Campus. Ich erklärte und zeigte meinem Lieblingsmenschen die Gebäude und es entwickelte sich ein Gespräch über Fähigkeiten und darüber, wie sich Ziele im Laufe eines Lebens verändern können.

    Wir fanden einen Weg zur Mosel und liefen entlang der Promenade an vielen kleineren und größeren Yachten vorbei.

    Über die Fußgänger-Stahlbrücke, den Wehrsteg, überquerten wir die Mosel an ihrer letzten Staustufe. Etwa zehn Meter unter uns konnten wir in die Schleusenkammern schauen. Neben uns rauschte die Mosel am Wehr einige Meter hinab und weiter Richtung Rhein.

    Ab hier wurde die Promenade immer voller. Und schon von Weitem sahen wir das Riesenrad locken.

    Ein wunderschöner Abend, ein traumhafter Spaziergang und natürlich:

    zurück auch.

  • Den Kopf frei rätseln

    Den Kopf frei rätseln

    Es gibt für mich eine sehr effektive Möglichkeit, mich von schwierigen Themen abzulenken.

    Vor einem Jahr war ich noch ein richtiger Rätselanfänger. Wörter finden, Sudoku und Schüttelrätsel waren meine Favoriten. Diese Rätsel konnte ich beeindruckend schnell lösen.

    Ein Jahr später traue ich mich auch an Schwedenrätsel. Hier sind Allgemeinwissen und manchmal sehr spezielle Themen gefragt. Mittlerweile weiß ich einiges über die Bibel, Geografie oder Medien – zwangsläufig. Ein halb ausgefülltes Rätsel fühlt sich einfach nicht richtig an. Gut, dass es Lösungen gibt. Und schön, wenn sich Begriffe wiederholen und sich Wissen ganz nebenbei verfestigt.

    Das angeeignete Wissen ist jedoch gar nicht das Wichtigste, wenn ich mein dickes Rätselbuch aufschlage.

    Das gemeinsame Knobeln mit meinem Lieblingsmenschen, die vielen lustigen Momente und das bewusste Ablenken – genau das finde ich zwischen den Rätseln.

    Denn wenn ich über Nebenflüsse, Synonyme oder Hauptstädte nachdenke, ist kein Platz mehr für schwere Gedanken.