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Eigentlich musste ich mich noch nie daran erinnern, genügend zu trinken. Zwischen eineinhalb und zwei Litern Wasser begleiten mich ganz selbstverständlich durch den Tag. Ein weiterer Teil der Flüssigkeit steckt ohnehin in unserer Nahrung.
Am liebsten trinke ich frisches, kühles Wasser mit Kohlensäure. Dieses angenehme Prickeln gehört für mich einfach dazu. Nur wenn ich einmal Wasser direkt aus einer Naturquelle trinken darf, genieße ich es genauso – auch ohne Kohlensäure. Wobei es in Daun in der Eifel sogar eine Quelle gibt, die ganz natürlich prickelt.
In meinem Freundes- und Bekanntenkreis erlebe ich oft das Gegenteil. Viele Menschen trinken zu wenig. Sie stellen sich Erinnerungen auf dem Handy ein, nutzen Apps oder überlegen ständig, wie sie sich selbst zum Trinken motivieren können.
Für mich fühlt sich Wasser anders an.
Es ist etwas, das ich meinem Körper bewusst schenken möchte. Nicht, weil ich muss. Sondern weil ich leben möchte.
Meine Mutter sagte früher oft:
„Alles Leben kommt aus dem Wasser.“
Dieser Satz ist mir bis heute in Erinnerung geblieben.
Ich mache regelmäßig Sport und komme dabei ordentlich ins Schwitzen. Auch im Alltag schwitze ich eher schnell. Deshalb merke ich meistens von selbst, wann mein Körper nach Wasser verlangt.
Unser Körper besteht zu mehr als der Hälfte aus Wasser, unser Gehirn sogar zu einem noch größeren Anteil. Milliarden von Zellen arbeiten jeden Tag für uns – und sie können ihre Aufgaben nur dann gut erfüllen, wenn sie ausreichend mit Flüssigkeit versorgt werden.
Wenn ich merke, dass es Zeit für ein Glas Wasser ist, trinke ich eins. Habe ich richtig Durst, dürfen es auch zwei sein.
Der wichtigste Gedanke kommt für mich aber zum Schluss.
Ich muss nicht trinken. Ich möchte ausreichend trinken. Für mich. Weil ich mich liebe und gut auf mich aufpasse.

